Stell dir vor, du hast Krebs und dann kommt Corona.

Vieles hat sich in Zeiten von Corona verändert - Krebs nicht. Nach wie vor erkranken jährlich etwa 492.000 Menschen neu an Krebs. Sie kämpfen gegen eine lebensbedrohende Krankheit und zeitgleich gefährdet sie ein neuartiges Virus. Sie haben Angst um ihr Leben und begeben sich in monatelange Isolation. Der Partner darf sie nicht zum Arzt begleiten und die Mutter nicht umarmen. Es fehlt ein geregelter Alltag. Es fehlen Hilfe und Unterstützung. Corona bringt vieles zum Stillstand. Aber Krebs macht keine Pause.

Unsere Kampagne #KrebsmachtkeinePause steht für Solidarität mit krebskranken Menschen während der Corona-Krise. Wir wollen ihnen Mut, Hoffnung und Lebensfreude schenken – genau das, was DKMS LIFE seit 25 Jahren mit dem look good feel better Patientenprogramm schafft und wofür wir hier Spenden sammeln. Mach auch du mit und zeig allen Patienten: „Ihr seid nicht allein! Trotz der aktuellen Isolation zu Hause sind wir für euch da und wir unterstützen euch umso mehr im Kampf gegen die Krankheit.“
In der Öffentlichkeit wollen wir wieder mehr Sensibilität für das Thema Krebs schaffen. Wir richten unseren Appell an jeden: Geh auch du zur Krebsvorsorge! Denn sie rettet Leben!“ Jeder soll daran erinnert werden, dass Krebs auch in Zeiten von Covid-19 nach wie vor eine ernstzunehmende Krankheit bleibt und Krebspatienten daher umso mehr unsere Aufmerksamkeit benötigen.

Die Stimmen unserer Patientinnen

Rhea, 39

„Als Mutter von zwei kleinen Kindern ist es mit Corona eine Gradwanderung. Wir haben zu Hause zwar scharfe Hygieneregeln eingeführt. Dennoch stellt man sich die Frage: Wie stark isoliert man die Kinder und wie weit geht man ein gewisses Risiko der Ansteckung ein?“

Anja, 46

„Aus Sorge vor einer Ansteckung bleibe ich weitestgehend Zuhause. Seit sechs Monaten habe ich meine Eltern nicht gesehen und war in keinem Laden mehr einkaufen. Freundinnen treffe ich nur draußen an der frischen Luft“

Lea, 22

„Corona hat extreme psychische Auswirkungen auf mich und andere Erkrankte. Es ist so schwer, alleine mit den Ärzten zu sprechen; niemanden neben sich zu haben, mit dem man seine Sorgen teilen kann; zu den kräftezehrenden Therapien zu müssen, ohne, dass jemand da ist und Kraft geben kann.“

Birgit, 40

„Ich finde es aufwühlend, in dieser allgemein sehr herausfordernden Zeit auch noch zusätzlich wegen einer potentiell tödlichen Erkrankung in Behandlung zu sein und nicht zu wissen, ob mir wie geplant alle Therapien ermöglicht werden können.“

Karin, 62

„Corona hat alles verschärft. Ich konnte monatelang meine Kinder und Enkel nicht sehen und war und bin mehr auf Hilfe angewiesen, da ich nicht einkaufen gehe.“

Lisa, 30

„Corona bringt nochmal eine Verstärkung der Ängste und Sorgen mit sich. Man hat durch die Chemo eh schon ein angeschlagenes Immunsystem und für mich ist die Angst sich damit anzustecken noch viel größer.“

Mareike, 29

„Am belastendsten finde ich, dass ich zu allen Untersuchungen allein musste bzw. muss. Problematisch ist, dass man als Betroffene nicht alles aufnehmen kann, was die Ärzte einen erzählen. Bei den Worten „Sie haben Krebs“ oder „aggressiver Tumor, der schnell wächst“ schaltet man ab.“

Esther, 41

„Das Schwierigste war für mich, alle Untersuchungen, Diagnosen, Arztgespräche usw. alleine über mich ergehen lassen zu müssen, ebenso wie bei den Krankenhausaufenthalten meine Familie nicht sehen zu können. Das, was mir Halt bei meiner Erkrankung gibt, muss ich jetzt schmerzlich vermissen."

Sandra, 40

„Während der Coronazeit habe ich zunächst meinen zweiten Sohn entbunden und kurze Zeit darauf erfahren, dass ich an Brustkrebs erkrankt bin. Die Diagnose zu diesem Zeitpunkt reißt einem den Boden unter den Füßen weg und man befindet sich in einem freien Fall."

Tanja, 51

„Ich lasse mir die Freude am Leben nicht vermiesen! Das look good feel better Online-Kosmetikseminar von DKMS LIFE und die Einhaltung der Corona-Vorsichtsmaßnahmen von allen helfen mir dabei.“

Andrea, 37

„Ich fand/finde es schrecklich, das ich bei allen Untersuchungen alleine war und auch jetzt bei der ambulanten Chemotherapie niemanden zur moralischen Unterstützung bei mir haben darf!“

Lena, 28

„Man trifft sich mit weniger Menschen, man meidet Ansammlungen und bleibt auch sonst zum großen Teil zuhause. Umarmungen fallen weg. Und während meiner Chemo und bei allen anderen Untersuchungen trage ich jetzt natürlich immer Maske, was ab und an auch etwas anstrengend ist.

Katrin, 41

„Die menschliche Nähe, Umarmungen, ein festes Drücken, die Kinder meiner Freundinnen knuddeln – das alles fehlt natürlich sehr. Mir hat das Online-Seminar sehr geholfen. Ich fand, es war eine entspannte, nette Atmosphäre und man hat einmal mehr gespürt, dass man nicht alleine ist mit solch einer Situation.“

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DKMS LIFE schenkt Krebspatientinnen Lebensfreude und Hoffnung

Seit 25 Jahren unterstützt DKMS LIFE Krebspatientinnen in Therapie mit ihrem look good feel better Patientenprogramm. Zum Schutz der Patientinnen pausieren zurzeit aber alle look good feel better Kosmetikseminare für Krebspatientinnen vor Ort in den mehr als 320 kooperierenden medizinischen Einrichtungen. Um krebskranken Mädchen und Frauen auch während der Isolation Lebensfreude und Hoffnung schenken zu können, veranstaltet DKMS LIFE nun stattdessen kostenlose Online-Kosmetikseminare für Krebspatientinnen. Dabei geht es um viel mehr als Make-up. Das Online-Kosmetikseminar schenkt ein paar unbeschwerte Stunden, ist interaktiv und schafft einen Raum zum ungezwungenen Austausch unter Betroffenen.

Die Teilnahme sowie eine Tasche mit den benötigten Kosmetikprodukten und Informationsmaterialien sind für die Patientinnen kostenlos. Um krebskranken Mädchen und Frauen auch während der Corona-Krise und darüber hinaus Lebensfreude und Hoffnung schenken zu können, ist DKMS LIFE auf Spenden und ehrenamtliche Unterstützung angewiesen.

Erfahre hier mehr zum Patientenprogramm

Über DKMS LIFE

Die DKMS LIFE gemeinnützige GmbH wurde 1995 gegründet und ist heute eine Tochtergesellschaft der DKMS. In Deutschland bietet die Organisation das internationale Programm look good feel better an, das in 27 Ländern weltweit unter den gleichen Leitsätzen Krebspatientinnen Hilfe zur Selbsthilfe im Umgang mit den äußeren Veränderungen während der Therapie bietet: kostenfrei, produktneutral und nicht medizinisch. Ziel ist es, möglichst vielen krebskranken Mädchen und Frauen während ihrer Therapie Hoffnung und Lebensmut zu schenken und damit die Lebensqualität zu verbessern. Mehr als 160.000 Krebspatientinnen wurde bis heute eine Teilnahme ermöglicht. Für ihre Arbeit ist die DKMS LIFE auf Spenden angewiesen.

Das sagen unsere prominenten Botschafter

Guido Maria Kretschmer

„Es ist wirklich ein großes Glück und bedeutet mir sehr viel, ein Teil der DKMS LIFE sein zu dürfen. Als ich vor ungefähr drei Jahren meine beste Freundin durch den Krebs verloren habe, war das ein großer Verlust, von dem ich mich bis heute noch nicht erholt habe. Danach stand für mich umso mehr fest, dass man etwas tun muss, um diese Krankheit noch mehr in die Öffentlichkeit zu bringen. Die Patienten und Patientinnen müssen Unterstützung im Kampf gegen den Krebs erfahren. Wir wollen ihnen Zuversicht schenken und zeigen, dass sie nicht alleine sind.“

Sylvie Meis

„Durch diese wichtige Kampagne erhoffen wir uns mehr Aufmerksamkeit für die Krebspatienten. Corona ist schrecklich, bedrohend und hoch aktuell, aber wir dürfen nicht die Menschen vergessen, deren lebensnotwendige Krebsbehandlungen unterbrochen wurden oder gar nicht erst beginnen konnten. Krebs macht keine Pause! Wir müssen auch hier weiter unterstützen und zusammenhalten.“

Riccardo Simonetti

„Ich weiß, dass Krebspatientinnen ganz anders von Corona betroffen sind als wir gesunden Menschen. Jeder, der eine Krankheit hat, ist in der Risikogruppe und ist dadurch viel mehr an sein Haus gebunden als wir. Wenn wir uns an die krasse Lockdown-Zeit erinnern, als wir zuhause waren und Angst hatten, dass uns etwas passiert - das ist die tägliche Realität für viele Menschen, die krank sind."

Angelina Kirsch

„Es kann passieren, dass man nur noch Corona als Hauptproblem sieht und Krebs in den Hintergrund rutscht. Aber gerade krebserkrankte Patienten sind in Verbindung mit Corona besonders gefährdet.“

Palina Rojinski

„Ich unterstütze DKMS LIFE und die Kampagne „Krebs macht keine Pause“, weil kranke Menschen in unserer Gesellschaft oft wenig Platz haben. Ich möchte dafür jede Plattform nutzen, um Menschen, die sowieso schon durch ihre Krebserkrankung, benachteiligter sind, zu unterstützen."

Charlotte Link

„Wir wollen darauf hinweisen, dass wir trotz Corona nicht den Krebs vergessen sollen. Wir sind alle isoliert gewesen, aber wenn man dann auch noch eine so schwere Krankheit hat, ist man ohnehin ein Stück weit einsam. DKMS LIFE will klarstellen, dass die Krebspatientinnen nicht alleine sind."

Stefanie Giesinger

„Viele Dinge, die eigentlich in den Vordergrund gehören, sind jetzt durch Corona in den Hintergrund gerückt. Das ist ein Riesenproblem – vor allem für Krebspatienten und für kranke Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Deswegen versuche ich gerade, mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken."

Mach mit und setze ein Zeichen!

Hilf uns dabei, ein Zeichen für die Solidarität mit Krebspatienten zu setzen und mehr Aufmerksamkeit für die #KrebsmachtkeinePause Kampagne zu schaffen! Es ist ganz leicht:

1. Shoote ein Bild, auf dem du die „Krebs macht keine Pause“-Pose nachstellst wie die Patientinnen oben im Bild.

2. Stelle das Bild auf deinen Social Media Kanälen mit den Hashtags #KrebsmachtkeinePause und #DKMSLIFE online und verweise auf unsere Website www.krebsmachtkeinepause.org zum Spenden.

3. Rufe deine Freunde dazu auf, ebenfalls ein Bild in der „Krebs macht keine Pause“-Pose zu shooten und es auf den eigenen Kanälen zu veröffentlichen.

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